Inkasso

Sofern Ihre Schuldner nicht bereit sind, Ihre Forderung auszugleichen, führen wir für Sie gerne das Inkasso-Verfahren durch, treiben also Ihre Forderungen für Sie mit allem Nachdruck ein.

In diesem Zusammenhang ist zunächst festzustellen, dass sich viele Inkassobüros auf dem Markt befinden, die erhebliche Gebühren in Ansatz bringen, die Sie, sofern Ihre Forderungen nicht realisiert werden können, möglicherweise übernehmen müssen. Dazu schreibt das Gesetz allerdings vor, dass die Gebühren für Inkassobüros nicht die gesetzlichen Gebühren eines Rechtsanwaltes überschreiten dürfen – was sie in vielen Fällen tun – und darüber hinaus auch nur unter bestimmten Voraussetzungen vom Schuldner zu ersetzen sind. Deshalb ist es von Anfang an der beste und sicherste Weg, uns direkt zu beauftragen.

Sobald sich der Schuldner mit der Zahlung in Verzug befindet, also trotz Mahnung bzw. kalendermäßiger Bestimmung der Leistungszeitpunktes nicht gezahlt hat, ist er verpflichtet, die Kosten unserer Beauftragung zu übernehmen, so dass Ihnen grundsätzlich keine Kosten entstehen.

Wir fordern sodann die Schuldner dazu auf, innerhalb einer kurzen Frist Ihre Forderung auszugleichen oder schlagen diesen ggf. eine Ratenzahlungsvereinbarung vor. Sollte der Schuldner dann wider Erwarten noch immer nicht bereit sein, seine Schulden zu zahlen, werde ich bei der Schuldnerkartei des Amtsgerichtes erfragen, ob der Schuldner bereits eine eidesstattliche Versicherung abgeben hat, also bereits überschuldet ist.

Ist dies nicht der Fall, muss auf jeden Fall das gerichtliche Mahnverfahren eingeleitet werden, um einen Vollstreckungsbescheid, also einen vollstreckbaren Titel, zu erlangen, mit welchem der Gerichtsvollzieher beauftragt werden kann.

Sofern der Schuldner bereits eine eidesstattliche Versicherung abgegeben hat, stimmen wir das weitere Vorgehen mit Ihnen ab. Hat der Schuldner eine eidesstattliche Versicherung abgegeben, also seine Vermögensverhältnisse offen gelegt und die Richtigkeit seiner Angaben unter Strafandrohung versichert, wird ein Gerichtsvollzieher in der Regel in den drei Jahren nach Abgabe keinen Vollstreckungsversuch beim Schuldner vornehmen. Eine Ausnahme gilt nur dann, wenn sich die Vermögensverhältnisse des Schuldners wesentlich verändert haben.

In vielen Fällen ist es gleichwohl sinnvoll, das Mahnverfahren einzuleiten, da dieses die Verjährung Ihrer Forderung hemmt und Sie aus dem Vollstreckungsbescheid 30 Jahre die Zwangsvollstreckung betreiben können. Andernfalls laufen Sie Gefahr, dass Ihre Forderung verjährt und Sie diese bereits aus diesem Grunde nicht mehr realisieren können.

Nachdem wir einen vollstreckbaren Titel für Sie erwirkt haben, werden wir die Zwangsvollstreckung einleiten und die Tätigkeit der Gerichtsvollziehers überwachen, bis Ihre Forderung vollständig ausgeglichen wurde.

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